
Anfang der 90er geboren und im verschlafenen Süden Österreichs - oder wie Kärntner gerne selber sagen, im “Florida Österreichs” aufgewachsen, hat er schon als Kind von seiner eigenen Show im Radio oder Fernsehen und Auftritten auf großen Bühnen geträumt. Oft auch als “Träumer” abgestempelt, ist er aber genau den Weg gegangen - mit einigen Umwegen.
Was die schulische Laufbahn angeht: das war eher eine Muggelpiste. {Vorbildfunktion deaktiviert }
Er hat als Kellner gearbeitet, in einer Eisdiele Eiskugeln geformt, im Callcenter versucht Leitungswasser zu verkaufen, im Jugendzentrum Kinder bespaßt und ist dann irgendwie beim Radio gelandet. Was für ein Glückstreffer. Hier hat er für seine schlechten Gags dann erstmals auch wirklich Geld bekommen.
Für diese schlechten Gags hat er sich in seinem Umfeld bald den Titel “Mister Wortwitz” geholt - er selbst glaubt es sei eine Form von Autismus, denn sein Hirn spuckt Wortspiele, Reime und dumme Witze schneller aus, als Chemiker Desoxyribonukleinsäure sagen können.
2024 hat er sich dann zum Ziel genommen, den Sprung auf die Bühne zu wagen. Dafür ist er extra weit weg von der Heimat gereist - nach Wien - damit ja kein Bekannter/Verwandter im Publikum sitzt. Und ja, die Bühnenluft hat auch in diesem Kulturcafé im 20. Wiener Bezirk gut gerochen.
Weil seine Gitarre in den letzten Jahren auch immer mehr in der Ecke verstaubt ist und seine Gesangsstimme seit dem Ausstieg aus dem Kinderchor und der Trennung von seiner Coverband auch nicht mehr richtig ausgelastet ist, bringt er heute ausgewählte Gedanken und Witze auch in Liedform auf die Bühne.